Senioren-Weltmeister im Sprint-OL Monika und Mario wir gratulieren!

Monika und Mario Ammann

Monika und Mario Ammann Sprint OL Senioren Weltmeister

An der Senioren-WM in Ungarn waren vier unserer Vereinsmitglieder am Start. Wenn auch noch im Dress ihres Schweizer Stammvereines gewinnen Monika und Mario Ammann im Sprint-OL die Goldmedaille. Mario holt zudem noch über die Mitteldistanz eine Silbermedaille.

Die diesjährige Senioren-WM war ursprünglich in Japan vorgesehen und hätte Ende Mai im Rahmen der World Masters Games stattfinden sollen. Die Unsicherheit mit Corona und die Verschiebung von «Tokyo 2020» auf diesen Sommer haben die Planung über den Haufen geworfen. Die Senioren-WM 2021 wurde neu nach Ungarn vergeben. Knapp 1500 OL-Läuferinnen und OL-Läufer aus 38 Nationen reisten in die Region zwischen Budapest und Plattensee und bestritten vom 7.-13. August fünf abwechslungsreiche Wettkämpfe in typisch ungarischem Gelände.


Sprinter-Qualitäten bestätigt
Das Absamer-Quartett bestand aus den beiden «alten Schweden» aus dem Stubaital – Bernt Johansson und Janne Ivansson – und den beiden Schweizern Monika und Mario Ammann. Monika startete bei W60; die Männer alle bei M65. Monika hatte im Sprint in den letzten Jahren schon vier Medaillen gewonnen und gehörte damit wieder zum Favoritenkreis. Mario war bisher trotz guten Leistungen jeweils in der Qualifikation immer leer ausgegangen. Auch diesmal war er in seinem Vorlauf deutlich der Schnellste. Monika ihrerseits war sicher unterwegs, konnte entspannt Richtung Ziel laufen und wurde mit minimalem Rückstand Zweite. Bernt lief in der gleichen Serie wie Mario auf Rang 13 und war damit beim entscheidenden Final auch im A-Feld startberechtigt. Janne kassierte einen Fehlstempel. Das bedeutete «B-Final» im Wettkampf vom Sonntag. Dort liefen Monika und Mario zwar dem Gefühl nach nicht unbedingt optimal. Weil die Konkurrenz aber auch nicht das Optimum erreichen konnte oder gar noch mehr Zeit einbüßte, entschied die beste Gesamtleistung und die Beiden wurden souverän Weltmeister. Bernt lief auf einen guten 26. Rang.

Monika Ammann
Monika Ammann Orientierungslauf Senioren Sprint Weltmeisterin
Mario Ammann
Mario Ammann Orientierungslauf Senioren Sprint Weltmeister


Silber als Zugabe
Der Sprint wurde wie meistens üblich in urbanem Gebiet durchgeführt. Jetzt folgte der Wechsel ins Gelände. Schon der Trainingslauf zeigte klar, welche Herausforderungen auf die Masters warteten: Offene Flächen übersät mit Einzelbäumen und Büschen, kleinere und größere Waldpartien mit und ohne Grün und vor allem auch wirklich üble Dornen. Der Qualifikationslauf für das Mitteldistanz-Finale war gerade auch unter diesem Aspekt anspruchsvoll. Auch erfahrene TeilnehmerInnen standen länger einsam und verlassen auf dem Feld als gewünscht. Monika verpasste das A-Feld knapp. Für Janne hatte es noch knapper gerade gereicht. Mario war lange auf Irrwegen, aber doch noch gut genug klassiert. Diesmal leistete sich Bernt einen Fehlstempel! Schon der «Doppelsieg» im Sprint war eine Sensation. Im Final vom Mittwoch sorgte Mario für die persönlich noch größere Überraschung. Er musste relativ früh starten und erzielte eine vorläufig deutlich bessere Schlusszeit, die am Ende nur noch von einem weiteren Schweizer unterboten wurde. Wieder gelang ihm ein konstanter Lauf mit geringen Einbußen in den Postenräumen. Dank seiner physischen Stärke schaffte er diesen großen Coup.

Im abschließenden Langdistanz-Final endete auch bei Mario die Erfolgswelle. Nach einem perfekten Startteil machte er bei Po 5 einen Parallelfehler und fiel aus der Entscheidung.

Wir freuen uns schon auf weitere Erfolge

Die Senioren-WM 2022 wird im Juli in Apulien (Italien) stattfinden wo unsere TitelverteidigerInnen hoffentlich wieder mit dabei sind. Im 2023 wird die im letzten Jahr ausgefallene Veranstaltung in der Slowakei (Kosice) nachgeholt.

Bernt Johansson
Bernt Johansson bei der Orientierungslauf Senioren WM 2021 in Ungarn
Janne Ivansson
Janne Ivansson bei der Orientierungslauf Senioren WM 2021 in Ungarn

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  1. 4 BEDROHUNGEN VER NDERN SICH. WIR UNS AUCH. GRUSSWORTE BUNDESMINISTER F R LANDESVERTEIDIGUNG UND SPORT Der sterreichische Heeressportverband heute mit ber Mitgliedern in ber 100 Vereinen feiert 2017 sein 50. Bestandsjubil um. Ein gro er Anlass dem HSV zu gratulieren und f r seine geleisteten Arbeiten zu danken. Die Heeressportvereine mit ihren sportlichen und gesellschaftlichen Aktivit ten sind ein bedeutendes Bindeglied zwischen dem sterreichischen Bundesheer und der Bev lkerung. Der sterreichische Heeressportverband, seine Heeressport-Landesverb nde und Heeressportvereine erf llen seit 50 Jahren ihre Aufgaben im Sinne des Auftrages: Organisation von Sportgro veranstaltungen, F rderung des Breiten- und Nachwuchssportes, gemeinsame Baut tigkeiten mit dem Ressort Landesverteidigung, den L ndern und den Gemeinden, sowie Kontaktpflege zu benachbarten L ndern auf sportlicher und organisatorischer Ebene. Mag. Hans Peter Doskozil, Bundesminister f r Landesverteidigung und Sport Das regionale, nationale und internationale Wirken in wehrpolitischer und gesundheitlicher Hinsicht stellt einen wesentlichen Beitrag zur milit rischen Landesverteidigung dar. Durch das effektive Engagement in der Sache und durch hervorragende Leistungen seiner milit rischen und zivilen Vereinsmitglieder konnte der HSV mit seinen Vereinen als Sportverband des Bundesheeres zum Ansehen des Bundesheeres in ganz sterreich beitragen. Ich m chte daher die Gelegenheit nutzen, den Funktion ren, Trainern und Lehrwarten – die Gro teils Offiziere, Unteroffiziere und Angeh rige des BMLVS und des sterreichischen Bundesheeres sind f r ihre jahrzehntelange ehrenamtliche T tigkeit meinen gr ten Dank auszusprechen. 5

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